Als wir unser Geschirr ausgesucht haben, habe ich mir mehr Gedanken gemacht, als man vielleicht meinen würde. Ich habe Erfahrungsberichte gelesen, Materialien verglichen, Pros und Kontras abgewogen – und bin am Ende doch wieder dort gelandet, wo ich mich schon früher wohlgefühlt habe: bei Melamin. Leicht in der Hand, robust im Alltag, unkompliziert zu reinigen. Vielleicht kein spektakuläres Material, aber eines, das sich unterwegs bewährt hat.
Bei den Tellern war mir wichtig, dass sie bleiben, wo sie hingehören – rutschfest, solide und trotzdem schön genug, um jedes Essen ein bisschen aufzuwerten. Die Kaffeebecher hingegen sollten aus Edelstahl sein. Etwas Warmes zum Festhalten auf langen Fahrten, etwas, das Kaffee und Tee treu warm hält und mit einem Deckel kommt, der auch bei holprigen Straßen das Getränk im Gefäß läßt.
Auch die Trinkbecher sollten unterwegs nicht zu Bruch gehen und trotzdem nicht nach „Camping“ aussehen. Die, die wir gefunden haben, fühlen sich überraschend hochwertig an – als wollten sie gar nicht verraten, dass sie aus Kunststoff bestehen. Für Wein wollten wir etwas Ähnliches: unzerbrechlich, aber nicht aus Plastik. So fiel die Wahl auf die Edelstahl-Weinkelche von Echtwerk. Ein bisschen elegant, ein bisschen abenteuerlustig – genau die Mischung, die sich schon im Minicamper bewährt hatte.
Beim Besteck suchte ich nach Leichtigkeit, ohne auf Qualität zu verzichten. Etwas, das gut in der Hand liegt und trotzdem nicht beschwert. Ein Set, das wir um Steakmesser ergänzt haben, denn ein gegrilltes Abendessen gehört für uns zu diesen Reisen wie das offene Fenster gehört zur Nachtluft.
Und dann gibt es da noch unsere kleinen Lieblingsstücke: die Eierbecher, die nach Bedarf auch zu Likörbechern werden können. Solche Kleinigkeiten sind es, die uns unterwegs immer wieder zum Schmunzeln bringen, wenn wir neue Nutzungsmöglichkeiten entdecken.






















