• Heute starten wir in verschiedene Richtungen. Ein Teil unserer Gruppe fährt nach Olsztyn, die Hauptstadt der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Die Stadt überrascht uns mit ihrem lebendigen Flair: Kopfsteinpflaster in der Altstadt, bunte Fassaden und über allem thront die gotische Burg des Ermländischen Domkapitels, in der einst sogar Nikolaus Kopernikus wirkt. Von den alten Stadtmauern aus genießen wir den Blick über die Dächer, und in den Cafés rund um den Marktplatz lässt es sich herrlich verweilen.

    Die anderen zieht es bereits sofort nach Lidzbark Warmiński. Das Städtchen wirkt beschaulich, beinahe verträumt, mit seinen engen Gassen, kleinen Geschäften und Häusern im nordischen Stil. Wir spazieren entlang der Łyna, die sich durch die Stadt schlängelt, und entdecken bunte Brücken, stille Uferwege und hübsche Plätze, an denen man gern verweilt. Kein Wunder, dass Lidzbark die „Perle Ermlands“ genannt wird. Mitten in diesem idyllischen Ort erhebt sich das mächtige Bischofsschloss – ein roter Backsteinbau, der schon von weitem zu sehen ist. Es gilt als eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke Polens und erzählt von der Zeit, als Lidzbark geistiges und politisches Zentrum der Region ist.

    Am Nachmittag trudeln wir alle am Camperpark Mrągowo G4W ein. Nach so vielen Eindrücken tut es gut, anzukommen: Camper einparken, Stühle und Tische herausstellen, gemeinsam kochen. Bald sitzt die ganze Runde zusammen, es wird gelacht, Erlebnisse ausgetauscht und schließlich lodert ein Lagerfeuer in der Mitte. Unter dem klaren Sternenhimmel klingt dieser ereignisreiche Tag gemütlich aus, bis wir müde, aber zufrieden in unsere Camperbetten fallen.


  • Unser heutiges Ziel ist Lidzbark Warmiński, genauer gesagt, die Bischofsburg. Diese wurde im 14. Jahrhundert erbaut und gilt als eine der am besten erhaltenen Wehranlagen der Ordenszeit. Im damaligen Preußen hieß Lidzbark Warmiński Heilsberg.

    Wir besichtigen die Burg und deren Museum, welches wunderschön und interessant ist, jedoch einige Erklärungen leider nur auf Polnisch zur Verfügung stehen. In knapp einer Stunde hat man alles gesehen und wir können den Besuch definitiv empfehlen.

    Ihr könnt mal gern die Bilder dazu anschauen:

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